Im Ostvest

Die Stunde der Wintervögel

Bei der Stunde der Wintervögel war das Zählergebnis für mich im Garten spürbar "mau". Jetzt mit Schnee und Futterstellen sieht die Welt ganz anders aus. Beide Meisenarten, Amseln und auch - wie abgebildet - Rotkehlchen sind vor Ort.

 

Das Rotkehlchen bedient sich an einem sog. Futterspender, der sich zur Fütterung kleinerer Vögel bewährt hat. Bei großen Futterhäuschen landen auch relativ große Vögel wie Amseln und Tauben und werfen oft die Menge, die sie auch fressen, zusätzlich auf die Erde.

 

Dort lauern nicht nur Trittbrettfahrer wie Mäuse, auch wird das Futter nass und manchmal unbrauchbar. Der Futterspender lässt nur kleinere Vögel platzmäßig an sich heran und es kommen auch nur so viele Körner wie direkt gefressen werden können. Der große Rest verbleibt zunächst einmal trocken im Silobehälter.

 

Das hat etwas für sich. Es macht auch Sinn, neben dem Futterhäuschen noch ein paar Schritte entfernt einen Silo aufzuhängen, so kommt jede Vogelgröße zu ihrem Recht, zumal oft noch Meisenknödel und Netze mit Nüssen zusätzlich aufgehängt werden.

 

Rotkehlchen sind Ganzjahresvögel und keineswegs selten. Ob im Garten oder auf dem Friedhof, kaum macht sich ein Mensch zu schaffen, sind die zutraulichen Vögelchan da und laufen dem Gartenarbeiter fast über die Hände. Es sind aber durchgängig Einzelexemplare, denn untereinander wird Abstand gehalten. Das Rotkehlchen ist mehr ein Eigenbrötler.

 

Ulrich Kamp

26.01.2019

 

 

Grünspecht

Das ist ein sehr schönes Bild von einem Grünspecht, den NABU-Freund Wolfgang Gerardus aus Waltrop auf seinem Rasen zu Gast hatte. Der typische Erdspecht (er wohnt zwar in einer Baumhöhle, sucht seine Nahrung aber vorwiegend auf dem Boden) ist bei uns nicht bedroht. Vorkommen: Waldränder, Parks, Gärten. Auffällig ist sein Ruf, der stark an ein durchdringendes lautes Gelächter erinnert.

 

 

Was Marita Eckart vom NABU Ostvest so in den letzten Monaten fotografiert hat

Marita Eckart hat die Natur aufmerksam beobachtet, wobei ihr Spektrum in ihrem Garten begann (Dompfaffpärchen und Grünspecht), und dann über die alte Fahrt (Gelbwangenschildkröte besetzt das Nest von einem Blässhuhn, welches deutlich seinen Unwillen über den ungebetenen Gast zeigt) zu einem Falkner führte, der gern seinen bildhübschen Waldkauz herumzeigte. Gottseidank hat Marita nicht nur beobachtet, sondern auch fotografiert. Man merkt, dass die Gartenmitbewohner es in Familie Eckarts Garten gut haben, so vertraut wie sie sind.

 

Der Waldkauz war 2017 und der Grünspecht 2014 Vogel des Jahres. Beide sind nicht bedroht, im Gegensatz zu den Vögeln des Jahres 2018 (Star) und 2019 (Feldlerche). Hoffentlich begrüßen wir nicht nur den Wolf, sondern behalten auch die Arten, die uns jahrzehntelang begleitet und unterhalten haben.

 

Ulrich Kamp

21.10.2018

 

 

Die nächsten Termine:

 

2. April, 19:30 Uhr, Sitzung

12. April, 15 Uhr, öffentl. Rundgang

7. Mai, 19:30 Uhr, Sitzung

4. Juni, 19:30 Uhr, Sitzung

 

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

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