Juni 2019

Rauchschwalbe

Wolfgang Gerhardus fotografiert am Halterner Stausee eine Rauchschwalbe.

Alles muss versteckt sein ...

Trotz guter Deckung konnte Wolfgang Gerhardus dieses Reh in der Waltroper Bauernschaft fotografieren.

Höckerschwäne

Höckerschwäne genießen ihren Aufenthalt in den neuen Überflutungsgebieten in den renaturierten Lippeauen hinter dem Haus Vogelsang in Datteln-Ahsen.

Großfamilie Graugans auf dem Wesel-Datteln Kanal zwischen Ahsen und Flaesheim

Alle Hände voll zu tun für Papa und Mama Graugans (Anser anser). Nicht weniger als zehn voll schwimmfähige Kinder hat die Familie zu beaufsichtigen und notfalls zu beschützen. Eine wahrhafte Herkules-Aufgabe, die ständig vollen Einsatz und Aufmerksamkeit erfordert, zumal in jeder Großfamilie - oft fantastisch kopiert von Walt Disney - ein Tierkind dabei ist, welches sich gern mal seitlich "verdrückt" oder sich irgendwo verspätet und dann immer von Papa oder Mama eingefangen und "eingenordet" werden muss.

 

Ulrich Kamp

17.06.2019

 

 

Petri heil

Konzentrierte Jagd mit einem erfolgreichen Ende. Bild: Wolfgang Gerhardus

Eine neue Fotografin für den NABU Ostvest

Vor einigen Tagen war ich in Oer-Erkenschwick per pedes unterwegs. Gegenüber dem DRK-Haus stand eine junge Dame mit einer Profi-Kamera und beobachtete einen Turmfalken, der wohl Bewohner des dort angebrachten Turmfalkenkasten war oder noch ist. Die Turmfalken dort beobachte ich schon seit Jahren selbst - so kamen wir ins Gespräch. Frau Vasek fotografiert leidenschaftlich, vor allen Dingen auch Wildtiere. Ich konnte mir direkt Proben ihres fotografischen Geschicks an Ort und Stelle ansehen, auch der Turmfalke oben auf der Dachrinne des DRK-Hauses war schon abgelichtet.

Wir haben uns getrennt, aber bleiben in Verbindung. Frau Vasek erklärte sich bereit,  den Kreis der Fotografen zu erweitern, die ihre Bilder auch dem NABU Ostvest für die Homepage zur Verfügung stellen.

Proben ihres fotografischen Geschicks?

Schauen Sie sich die Bilder an.

Ein Grünspecht aufgenommen auf der Wiechertstr. in Oer-Erkenschwick, der mit der Fotografin Verstecken spielte.

Ein Storch, der auf eine Wiese an der Ahsener Str. Höhe Jammertal entweder einen riesigen Regenwurm oder aber (meine Annahme) eine Blindschleiche gefangen und gefressen hat

und mein persönlicher Höhepunkt: Ein Sperberweibchen, das an der Westerbachstr. mitten in Oer-Erkenschwick eine Wildtaube erlegt hatte.

Eine Beute, die fast ebenso groß ist wie die Jägerin, erlegt man nicht so einfach, auch wenn man hungrig ist. Und nicht jede Jagd - gerade bei den Sperbern habe ich da eigene Erfahrungen,  ist erfolgreich - nur etwa jede zwölfte Jagd ist erfolgreich. Klar haben wir bei den Stadttauben einen Überhang, der wünscheswerterweise auch von Greifvögeln reguliert wird. Problematisch ist die Sache dann, wenn ein Sperber, der ja nun nicht zwischen Wild- und Brieftaube unterscheiden kann, mal eine Brieftaube fängt. Wie mir ein Fachmann, Michael Hähnel von der Greifvogelstation des RVR in Hamm-Bossendorf versicherte, sind gute Profiflieger wie Brieftauben eigentlich selten Beute von gefiederten Jägern, alt, krank, erschöpft aber könnten sie die Aufmerksamkeit eines tierischen Jägers auf sich ziehen.

Das Männchen des Sperbers, der sog. Sprinz, ist viel kleiner als sein Weibchen und ist nicht grauweiß, sondern "mit viel rot gefärbt", er kommt aufgrund seiner geringen Größe als Taubenjäger nicht infrage. Er ist auf kleinere Vögel spezialisiert. Übrigens ist es auch wieder nach meinen Erfahrungen genau so wahrscheinlich, einen Sperber im Wohngebiet zu sehen wie in der Feldflur oder gar im Wald. Im Winter klappert der Sperber die Futterhäuschen in den Wohnsiedlungen ab und nimmt mit, was er fangen kann - er ist wie der Habicht ein typischer Überraschungsjäger, schnelle Jagd, Beute und weg ist er.

Da hat Frau Vasek einen Moment mit der Kamera eingefangen, den viele Naturbeobachter noch nie so gesehen haben. Glück muss man haben, die Kamera muss dabei sein und anvisieren und auslösen muss man auch noch (und nicht vor Vorfreude verwackeln).

Wir freuen uns auf viele neue Naturbilder von

ALEKSANDRA VASEK.

 

Ulrich Kamp

NABU Ostvest

 

 

Die nächsten Termine:

 

5. November, 19:30 Uhr, Sitzung

3. Dezember, 19:30 Uhr, Sitzung

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

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