März 2019

Eichhörnchen

Wolfgang Gerhardus beweist anschaulich, dass viele Wildtiere sich auch in menschlicher Umgebung wohlfühlen. Manchmal denke ich, dass man Eichhörnchen wie von Wolfgang fotografiert häufiger in der Siedlung oder Stadt sehen kann als im Wald. Der einst typische Waldbewohner hat nicht nur nach und nach die Parks und Friedhöfe besiedelt, nein - er wohnt nun direkt neben, unter und über uns.

 

Endlich Frühling im Ostvest

Die Frühblüher leuchten schon von weitem. Die Bienen besuchen bei wärmeren Temparaturen (ist es ihnen zu kalt, schwärmen sie nicht aus, nur die Hummeln sind da unempfindlicher) die vorhandenen Blüten.

 

In der Dattelner Haard an dem Weg "In den Stämmen" hat wohl ein Landwirt durch die Entsorgung von überzähligem Mutterboden eine kleine Wildwiese angelegt, die ganz außerordentlich von Schmetterlingen besucht wurde.

 

Als ich die Fotos der Schmetterlinge (fast durchweg bis auf eine Ausnahme Weißlinge) aufgenommen habe, zählte ich 12 Weißlinge und einen bunten Falter auf relativ engem Raum. Schmetterlinge waren zwar schon überall unterwegs, aber nicht in dieser Dichte. Kurzum: Die vielen Schmetterlinge waren da, weil ihnen die kleine Wildwiese ganz außerordentlich gefiel.

 

Mit anderen Worten: Wenn wir anders und vielfältiger pflanzen, den Insekten etwas mehr bieten als öden Rasen, ansiedeln, haben wir fast automatisch eine Insektendichte, die beeindruckend ist. Der bunte Falter war übrigens ein Tagpfauenauge (Inachis io).

 

Ulrich Kamp

25.03.2019

 

 

Ein farbenfroher "Allerweltsvogel" unserer Heimat?

Es ist eine männliche Goldammmer (Emberiza citrinella). Das mit dem Allerweltsvogel hätte ich vor 10 Jahren blind unterschrieben. Aber die Zeiten ändern sich - leider. Wo noch vor wenigen Jahren fast auf jedem Baum und auf jedem Strauch in der Feldflur überall eine Goldammer saß, habe ich vor ein paar Tagen exakt erst einen und dann zwei Exemplare gesehen und fotografiert (Nähe Lindenstr.). Er brütet in Hecken und Feldgehölzen, auf Kahlschlägen und in Schonungen. Er war einmal ein häufiger Brutvogel, inzwischen sind die Bestände durch Ausräumung der Landschaft und veränderte Bewirtschaftung überall abnehmend. Der männliche Vogel singt meist (auch auf meinem Foto) von einer erhöhten Warte aus. Sein typisches Lied lautet volkstümlich beschrieben "wie, wie, wie habe ich dich lieb ..."!

 

Ich hoffe nur, dass bald wieder mehr von den äußerst farbenprächtigen Vögelchen uns lieb haben. Kopf gelb, Rücken gestreift braun, langer Schwanz und zimtfarbener Bürzel.

 

 

Ulrich Kamp

NABU Ostvest

 

Buntspecht

Wolfgang Gerhardus konnte einen Buntspecht ganz nah fotografieren. Der Specht hat hochkonzentriert an einem Baum gearbeitet - wohl auf Larvensuche.

 

 

Krähenschwärme und Rehrudel am Rosenmontag

Beide im Esseler Bruch. Die Rabenkrähen waren gegen 17 Uhr zu "Hunderten" auf einem Feld in der Nähe des Gustolandgeländes versammelt.

 

Genau zu zählen war die Anzahl selbst dann nicht, als fast alle (irgendwer fliegt immer) am Boden saßen. Sind alle in der Luft, ist das Bild beeindruckend, obwohl auch mein Foto nur einen Ausschnitt aus dem riesigen Schwarm (geschätzt 200 - 300 Vögel) abbildet.

 

Das Rehrudel sah ich etwas später zuerst aus der Deckung ca. 150 m vor dem neuen Windkraftrad (WKR). Kurze Zeit später führte ein Rehbock ca. ein Dutzend Rehe aus einer Hecke vom neuen WKR quer über das Feld in Richtung altes WKR zentral im Feld.

 

Danach sah ich das Rudel noch einmal wieder, als es die neuangelegte Baustraße, die vom Hochfeld zum neuen WKR führt, überquerte. Also das ist der zweite relativ nahe Sichtkontakt innerhalb weniger Tage. Die Gegend scheint seit Jahren für Rehe äußerst attraktiv zu sein und Deckung und Nahrung gibt es genug.

 

Ulrich Kamp

04.03.2019

 

 

Die nächsten Termine:

 

2. Juli, 19:30 Uhr, Sitzung

3. September, 19:30 Uhr, Sitzung

1. Oktober, 19:30 Uhr, Sitzung

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

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