Was wir im Juli/August gesehen haben ...

Zitronenfalter

Ein Zitronenfalterpärchen ("er" ist der mit dem Gelbstich) bei der Balz - Zechenwäldchen An der Dillenburg, Oer-Erkenschwick.

 

Ulrich Kamp

23.08.2016

 

Gemeine Skorpionsfliege

Gemeine Skorpionsfliege (Bild des Weibchens) mehr Infos unter Insekten und Libellen auf dieserr Homepage)

 

Gesehen und fotografiert an einem Bachlauf im Zechenwäldchen An der Dillenburg in Oer-Erkenschwick Ortsteil Rapen (auch hier gehe ich gern und regelmäßig spazieren).

 

Da ich mal wieder zwar knipsen, aber nicht bestimmen konnte (Schmetterling nein, Libelle hmmmh ... Fliege?) habe ich die Eheleute Ulla und Alfons Pennekamp und die NABU-Kreisvorsitzende Ute Kühler um Rat gebeten. Soviel geballtes Fachwissen kam auf Anhieb zum selben Ergebnis (nur ich wusste wieder nix ... peinlich). Egal, bedankt und der Zweck heiligt die Mittel und der nächste Hilferuf läuft schon.

 

Ulrich Kamp

23.08.2016     

 

Die Raupe des Landkärtchens (Araschnia levana)

Gesehen und fotografiert auf der von mir schon oft frequentierten großen Wiese zwischen Lohhäuser Str. und Holtgarde - Haardrand. Bei der Feststellung, welchem Schmetterling die Raupe zuzuordnen ist, habe ich eine verblüffende Feststellung gemacht. Das Landkärtchen tritt in der ersten und zweiten Generation mit zwei verschiedenen Farbkleidern auf, und die zweite Form ähnelt sehr dem Schmetterling, den ich aktuell für unsere Homepage im besten Glauben als großen Eisvogel bestimmt habe. Aber Raupen- und Schmetterlingsstandort lagen dicht beieinander, ich versuche mit Hilfe von Beratern aufzuklären, wer jetzt was ist. Danach werde ich mich ggf. berichtigen und mich entschuldigen bei den Lesern (aber "Irren ist leider menschlich"). Mal sehen, wie es ausgeht.

 

Ulrich Kamp

23.08.2016

 

Ein grünes Heupferd

In meiner Kindheit ein Allerweltsereignis, heute freue ich mich, wenn ich mal ein Exemplar sehe. Immerhin sehe viele Vögel diese Tierchen als Nahrungsquelle an und bekommen Probleme, wenn diese Quelle plötzlich wegbricht. Tettigonia viridissima ist eine Langfühlerschrecke aus der Familie der Laubheuschrecken. Sie lebt von Insekten, Kleintieren und Pflanzen (gesehen und fotografiert in Oer-Erkenschwick in der Nähe der Theodorstraße.

 

Ulrich Kamp

22.08.2016

 

Marienkäfer

Ein Marienkäfer, aber kein Zwei- oder Siebenpunkt, sondern einer aus den 80 Arten in Mitteleuropa, der deutlich mehr Punkte hat. Im Zechenwald an der Dillenburg in Oer-Erkenschwick Ortsteil Rapen kam er mir direkt vor die Kamera geschwirrt und setze sich auf ein Blatt und ließ sich brav ablichten. Der Blattlauskiller war für mich ein Einzelgänger, niemand sonst aus der Familie zu sehen - da sehe ich ja mehr Käfer in unserem Vor- und Hauptgarten.

 

Ulrich Kamp

22.08.2016

 

Nutrias

Keine Überraschung - Nutrias (ein Pärchen) auch in den Teichen der alten Fahrt in Datteln/Olfen. Siehe da - erwartet hatte ich das schon länger. Bisamratten hatte ich dort schon gesehen und jetzt sind auch zwei Nutrias da. Myocastor caypus, das ist der wissenschaftliche Name. Wir kennen ihn auch als Sumpfbieber oder Bieberratte, ist größer und schwerer als der Bisam. Er lebt seit Jahren in der Lippe, da ist es zur alten Fahrt nur ein Katzensprung. Der Vegetarier wird in der alten Fahrt nicht hungern müssen - und Nachwuchs ist vorprogrammiert.

 

Ulrich Kamp

21.08.2016

Vorstandssitzung im Regen

NABU Ostvest gerät wieder einmal in Sch...wetter. Am 2. August 2016 fand die Vorstandssitzung des NABU-Ostvest am Datteln-Hamm-Kanal hinter der Löringhof - Deponie in Datteln statt. Kurzum - es regnete durchgängig. So sahen wir auf weite Entfernung einen Rehbock und am Kanal den Eisvogel im Vorbeiflug. Aber oben auf der Mülldeponie sorgte ein Fischreiher bei strömenden Regen für sein Abendessen - eine große Wühlmaus oder eine junge Ratte war seine Beute. Dem Reiher war das Wetter ziemlich egal, Hauptsache es gab was auf die Gabel.

 

Ulrich Kamp

 

Die nächste Generation Singvögel ist da

Zwei Bilder von jungen Amseln (im Jugendkleid braungefleckt), ein junger Zaunkönig ("Merkmal Schwanz hoch")  und ein junger Buchfink, der auch schon selbst für Futter sorgen kann. Natürlich sind die Gefahren für unerfahrene Jungvögel besonders in den ersten Lebensmonaten hoch, aber dafür hat die Natur die Vögel auch mit einer hohen Vermehrungsquote ausgestattet und etwaige Verluste direkt einkalkuliert. Hilflos und verlassen sind die Jungvögel in aller Regel, wenn sie noch nicht selbständig für Futter sorgen können, nicht. Die Nestflüchter wie die jungen Amseln verständigen sich mit den Eltern, die regelmäßig füttern.

 

Ulrich Kamp

06.08.2016

 

Zerrupfter (verletzter) Mäusebussard (Buteo buteo)

Als ich den Greifvogel zuerst sah, spekulierte ich auf einen roten Milan wegen des gegabelten Schwanzes. Aber es war ein verletzter Mäusebussard, den ich da Ende Juli 2016 in Essel in der Nähe des Windkraftrades entdeckte. Trotz der erheblichen Beschädigungen besonders im Schwanzbereich (rechte Schwinge auch) flog der Vogel ziemlich sicher. Ich hoffe, dass nach der nächsten Mauser wieder alles weitestgehend in Ordnung gekommen ist.

 

Ulrich Kamp

06.08.2016

Who is who?

Hallo NABUS, unter Schmetterlinge habe ich sieben Schmetterlinge vorgestellt, die ich alle neu, manche ganz neu, fotografiert habe. Wer also unter Tiere auf Schmetterlinge und Libellen geht, hat es bei der Lösung des folgenden Rätsels etwas einfacher:

 

Wir stellen Ihnen nachfolgend Bilder dieser Schmetterlinge vor, aber so, wie ich sie teilweise live erlebt habe. So immer in Poser-Haltung, das wäre schön. Vielleicht finden Sie auch so heraus, welcher welcher Schmetterling ist.

 

Ulrich Kamp

04.08.2016

 

(Kleine Hilfe, unten und oben ist fast immer ein farblicher Unterschied, vom Muster ganz zu schweigen)

 

Käfer im Ostvest

Vier Käfer aus dem Ostvest, vornehmlich der Haard und der Schnabelkerf von der Zechenbrache in Oer-Erkenschwick.

 

Kurzum - Käferbestimmung ist schwer, wenn das schlaue Buch sagt - weltweit 4500 Arten allein Weichkäfer, davon 100 in Mitteleuropa - Schnabelkerfe 130 Familien und 80 000 Arten, die weltweit vorkommen ... ja solche Tipps helfen nicht wirklich weiter, wenn man eigentlich Laie ist.

 

Also der rote Käfer allein dürfte danach ein rotgelber Weichkäfer sein (Rhagonycha fulva), das rote vermehrungswütige Pärchen gehört wohl auch zu dieser Familie, das mehr dunkelbraune Pärchen könnten Bockkäfer sein (weltweit nur 30 000 Arten und davon nur 200 auch in Mitteleuropa). Und der hübsche schwarzrote Käfer ist dann wohl ein Schnabelkerf.

 

Die Tierchen sind jedenfalls hochinteressant und hübsch (oder furchterregend) anzusehen. Geholfen hat "Käfer und Insekten" von Dr. Hans-W. Kothe aus dem Verlag Naumann und Göbel)

 

Ulrich Kamp

04.08.2016

Umwandlung einer Larve in eine bildhübsche Libelle

In einem unserer kleinen Gartenteiche krochen zwei merkwürdige Insekten an zwei Halmen hoch und verharrten einige Tage still und unbeweglich. Also Heuschrecken waren das nicht, aber was dann?

Die Fachliteratur half weiter. Es handelte sich um Larven von Libellen, die im Wasser räuberisch leben, um dann, wenn die Zeit gekommen ist, das Wasser zu verlassen und aus dem Larvenpanzer auszusteigen, die Flugfähigkeit abzuwarten und das neue Flugleben aufzunehmen - die ehemalige Schutzhülle bleibt am Halm zurück - Metamorphose nennt man das, wenn sich die Kaulquappe zum Frosch, die Raupe zum Schmetterling und die Larve zur Libelle umwandelt - eines der größten Wunder der Natur. Eben noch ein Räuber, der nur unter der Wassseroberfläche lebt, und nun auf dem Wege ein (Insekten-)jäger der Lüfte zu werden.

In der Stimbergzeitung hatte vor kurzer Zeit Frau Renate Telgmann aus Herten ein Foto eingestellt, das perfekt den Augenblick festhält, als die fertige Libelle zwar noch nicht flugfähig, aber immerhin jetzt als Landbewohner, die Larvenhülle verlässt. Diesen Augenblick wollte ich zwar auch fotografieren, aber die Larven bzw. Libellen planten ohne mich. So konnte ich leider nur Aufnahmen nach der Verlassen des Wassers und die aufgebrochenen und verlassenen Larvenhüllen  festhalten. Die Libelle ist meine Zugabe zu den Larvenbildern, weil dies die Libellen sind, die  ich vorwiegend an den Teichen sehe  und fotografieren kann. Großlibellen sind zwar gelegentlich auch da, aber immer so in Eile (Insektenjagd), dass ein Bild leider bisher nicht möglich war. Egal, im nächsten Jahr wird wieder aufgepasst, vielleicht gelingt es mir dann den Zeitpunkt des "Schlüpfens" festzuhalten.

Ulrich Kamp

02.08.2016

 

Mücken und Pferdebremsen im Sommer, wer schützt die Pferde?

Nun, die Pferdehalter sind erfinderisch bzw. die entsprechenden Zubehörhersteller. Es gibt Netz- oder Gazemasken, die ganz über den Kopf gezogen werden, Pferdedecken und wieder für den Kopf bunte Flatterbänder - auch chemische Mittel wie Sprays können eingesetzt werden. Ein voller Schutz wird wohl nicht garantiert, aber wenigstens etwas Linderung. (Foto in Essel aufgenommen)

 

Ulrich Kamp

02.08.2016

 

Nachwuchs

Immer wieder herzerfrischend, wenn Tiere Jungtiere zur Welt gebracht haben. Wie dieses Fohlen, welches nicht nur Mama, sondern auch die restliche Wiesenbesatzung gut aufmischt. Die Fotos wurden in Essel aufgenommen.

 

Ulrich Kamp

02.08.2016

Der neue Turmfalkenkasten an der Oer-Erkenschwicker Feuerwehr

Natürlich bin ich dem Pressehinweis in der Stimbergzeitung (s. auch diese Homepage unter Ostvest) nachgegangen und siehe da, auch ich konnte einen jungen Turmfalken (gesehen habe ich dort auch schon mal zwei Jungvögel zusammen) auf dem Feuerwewhrübungsturm neben dem Horst (Nistkasten) fotografieren. Schön, wenn sich die Arbeit - hier der neue Nistkasten - sofort auszahlt.

 

Ulrich Kamp

02.08.2016

 

Begegnungen auf der alten Zechenbahntrasse in Oer zwischen der Holzbrücke in Oer und der Bio-Station

Also mehr oder weniger im Einzugsgebiet der Silvertbachunterquerung und des Regenrückhaltebeckens, wo übrigens Ende Juli 2016 unter anderem Zwergtaucher trillerten, aber nicht zu sichten waren (nur wie immer und überall, wo sie sich aufhalten, sehr gut zu hören).

Oben auf dem Weg traf ich mehrere Kröten, die auch in gegensätzliche Richtungen unterwegs waren, klitzekleine Grasfrösche, die sich vor ihren zahlreichen Fressfeinden sehr vorsehen müssen, Weinberg- und Hainbänderschnecken (auch Hainschnirkelschnecke genannt, das ist die Schnecke mit dem bunteren Haus) und als Highlight auf der großen Wiese schräg hinter der BIO-Station einen ganz seltenen Gast in Oer, einen großen Brachvogel, den ich eigentlich nur aus dem Naturschutzgebiet Heubachwiesen kenne (das Bild ist sehr mäßig, aber der Abstand war für meine Kamera zu groß, gleichwohl kann man den Vogel wenigstens erkennen).

Und direkt 100 m weiter betreuten Herr und Frau Kiebitz zwei Jungvögel.

Und im Hausgarten dahinter lachte der Grünspecht und war für ein Foto zu haben.

In der Nähe des benachbarten Bauerhofs rief ein Steinkäuzchen (bei Tageslicht), stand aber für ein Foto nicht zur Verfügung.

Alles ohne großen Aufwand, man musste einfach nur hinschauen bzw. hinhören..

Ulrich Kamp

Juli 2016

 

Blindschleiche

Eine kleine Echse ohne Beine ist keine Schlange, sondern eine Blindschleiche. Angetroffen auf dem Haardrundweg A 2/5 unterhalb des Feuerwachturms Farnberg. Sie hat sich erst totgestellt, nach vorsichtigen Anstubsen war sie aber "eins fix" weg. Mehr Infos auf dieser Homepage unter Tiere.

 

Ulrich Kamp

 

Die nächsten Termine:

 

02.05.2017, 20 Uhr, Sitzung

06.06.2017, 20 Uhr, Sitzung

04.07.2017, 20 Uhr, Sitzung

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

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