Was wir im September/Oktober gesehen haben ...

Stare leben durchgängig in größeren Schwärmen

... und können perfekt in großen Formationen fliegen - um zum Beispiel Greifvögel wie den Wanderfalken zu irritieren und zu verwirren, was oft gelingt. Die Stare sollen bei uns weniger werden, aber noch sind sie da, gern auf Feldern, Pferde- und Kuhweiden, nachts schlafen in großer Gemeinschaft in Schlafbäumen.

 

Aufgenommen in Essel, Rittbörden.

 

Ulrich Kamp

22.10.2016

Mäusebussard (Buteo buteo) über mir? Denkste!

Haardwaldgebiet zwischen Holtgarde und Lohhäuser Str. Ich marschiere über einen Waldweg, als direkt über mir ein Mäusebussard ruft. In Erwartung, dass der Bussard - siehe Bild -  in Allerkürze direkt über mir ist, Kamera hoch und ... da landet statt des großen Greifvogels ein Eichelhäher(Garrulus glandarius) im Baum vor mir, macht mir noch einmalrufend den Mäusebussard und schaut mich an, ich glaube, er hat sogar leicht gegrinst.

 

Kurzum - Eichelhäher "kann" Mäusebussard und andere Vögel täuschend ähnlich imitieren - und Beobachter damit an der Nase herumführen.

Quellen: Vögel in Europa Verlag Dorling Kindersley und Vögel in Wald und Garten - Otto Maier Verlag Ravensburg

Auch diese vermeintlich hübsche Wespe ist eine - Schwebfliege (Syrphus lunulatus)

Schwebfliegen haben keinen Giftstachel, aufgrund der Ähnlichkeit mit Wespen und Bienen lassen viele mögliche Fressfeinde sie in Ruhe. Schwebfliegen sind nach den Bienen die wichtigsten Bestäuber.

 

Quellen: Käfer und Insekten, Verlag Naumann und Göbel und Garms Pflanzen und Tiere Europas - Georg Westermann Verlag.

 

Ulrich Kamp

22.10.2016

(aufgenommen auf einer großen Wiese am Hardrand in Oer-Erkenschwick, Nähe Lohhäuser Str.)

 

 

Eine Sumpf- oder Weidenmeise  - Parus (Poecile) palustris oder Parus (Poecile) montanus

Pareys Vogelbuch (verlegt beim Paul Parey Verlag) schreibt dazu: Sumpf- und Weidenmeisen sind kleine, bräunliche Meisen mit schwarzem Oberkopf und Kehlfleck, voneinander im Feld aber nur sicher durch die Stimme zu unterscheiden.

 

Mein "Bild" saß nur kurz da und hat nicht gesungen. Da der schwarze Bruststreifen fehlte und die Brust nicht gelb war, schieden Kohl- und Blaumeise sofort aus. Also habe ich im NABU Ostvest zwei Leute gefragt, die von Singvögeln (und auch von vielen anderen Tieren) mehr Ahnung haben als ich: Klaus Becker und Alfons Pennekamp. Klaus Becker tendierte zur Sumpfmeise und Alfons Pennekamp konnte sich nur anhand der Bilder nicht festgelegen.

 

Also warten wir,  bis das Vögelchen mal singt, und dann wissen wir mehr (aufgenommen im Eseeler Bruch in Oer-Erkenschwick).

 

Ulrich Kamp

21.10.2016

 

 

Ein Igel (Erinaceus europaeus) putzmunter

Ende September gönnte sich das Igelchen in der Nähe von Mutter Wehner in der Haard auf einem Wiesenstück eine kleine Pause und blickte munter in die Weltgeschichte.

 

Da sich jetzt eine Menge besorgter Naturschützer bei uns melden mit einem Igelfund (meistens in ihrem Garten): siehe unter Naturschutz  Ein Hinweis - bei weitem nicht jeder Igel bedarf der Hilfe wie Aufnehmen und Aufpäppeln und Aufbewahren usw. Die allermeisten Exemplare kommen auch ganz gut ohne uns über den Winter, gegen flankierende Maßnahmen wie Laub und Gesträuch im Garten liegen zu lassen, spricht natürlich nichts. Ebenso wie man seine Zäune für Igel durchlässig machen soll (durch Löcher), damit die Igel auch den Garten wechseln können. Nur kleine, untergewichtige oder deutlich erkrankte und geschwächte Tiere sollten nach Möglichkeit fachmännisch betreut werden, hierbei helfen Tierhilfestationen und auch der eigene Tierarzt kann Tips geben.

 

Ulrich Kamp

21.10.2016

 

Walnüsse vom Walnussbaum

Gibt es im Esseler Bruch in Oer-Erkenschwick. Mir sind mindestens zwei Bäume dort bekannt, die jetzt Ende Oktober ihre schmackhaften Nüsse in eine grüne Schale verpackt abwerfen. Und die Nüsse schmecken...!

 

Harry Garms in Pflanzen und Tiere Europas bei Westermann verortet die Walnussgewächse auf den Balkan. Rita Lüder in Grundkurs der Pflanzenbestimmung (Quelle und Meyer erlag) merkt an, dass bei den Steinfrüchten der Walnuss (Juglans regia) der äußere Steinkern nichtfleischig-saftig, sondern lederig-faserig ist.

 

Balkan hin oder her - von der Größe der Bäume ausgehend leben diese schon etliche Jahre bei uns und fühlen sich wohl. Anzumerken ist lediglich, dass die Früchte genauso gut schmecken wie die Exemplare, die man käuflich erwerben kann, nur unsere Nüsse aus Essel sind etwas kleiner.

 

Ulrich Kamp

21.10.2016

 

 

Eines der weithin unbeliebtesten Tierchen - eine ZECKE

Dazu schreibt Harry Garms in Pflanzen und Tiere Europas (Georg Westermann Verlag, Braunschweig):

Zecke (Holzbock) - parasitisch lebenden Milbe - wissenschaftlicher Name Ixodes ricinus. Blutsaugend - satt bis 11 mm, Körper sackförmig. Stech-Saugrüssel mit Widerhaken.

 

Unser Hund hat ein Zeckenhalsband, er wird regelmäßig abgesucht, und zwar mit und ohne Spaziergang. Trotzdem bleibt gelegentlich so ein lästiger "Trittbrettfahrer" unentdeckt und liegt irgendwann wie dieses Exemplar vollgesogen auf dem Fussboden. Man versucht natürlich die Viecher zu entfernen und zu entsorgen, wenn sie noch nicht ihr Werk verrichtet haben, aber einen hundertprozentigen Schutz gibt es wohl nicht - auch nicht durch das Zeckenhalsband. Dazu kommt, dass die Zecken sich durchaus auch für menschliches Blut interessieren und in verschiedenen Gebieten Deutschlands auch gefährliche Krankheiten übertragen (Hirnhautentzündung). Was bleibt: AUFPASSEN. Wälder, Wiesen, Felder, sumpfige Bachläufe auch gern mit Bewaldung, überall lauert dieser wirklich ungebetene und nicht eingeladene Besucher, um ein Blut zu kommen, wobei Wildtiere wohl besonders geplagt werden.

 

Ulrich Kamp

 

 

Badetag bei Habichts

NABU-Ostvest-Freund Gordon Recktenwald schwärmt vom Regenrückhaltebecken der renaturierten Emscher in Castrop-Rauxel-Ickern. Ein Habicht (wohl ein Terzel im Alterskleid) sah für sich Badebedarf.

 

 

Wetten, dass mein Ehemann mehr von der Natur versteht als du?

Das sagte meine liebe Ehefrau zu einem Esel auf einer Wiese an der alten Fahrt. Daraufhin sah der Esel mich an und lachte sich halbtot. Ulrich Kamp

Die ersten Zugvögel im Herbst 2016

Da hat die Tochter des NABU-Ostvest-Sprechers mal wieder gut aufgepasst. Am 04.10.2016 nahm Sie über der Christukirche in Recklinghausen die ersten Zugvögel (dem Flugbild nach Kraniche) auf. Da werden noch wie bisher jedes Jahr etliche Zugvögel folgen. Fo

Eine Streuobstpflanzung in Datteln Hagem

... wird auch gern von unseren Singvögeln besucht. Das Bild zeigt eine Amsel, die sich auch durch eine menschliche Annäherung kaum von dem leckeren Fallobst verscheuchen lässt. Klar, ich bin als NABU harmlos, aber hoffentlich hat die Amsel auch ihr weiteres Umfeld im Auge, denn über die Besucher der Streuobstwiesen deckt mancher Beutegreifer - auch Prädator genannt -  seinen Fleischbedarf ab - So läuft die Kette - Singvögel und Nager nebst Raupen und Würmern fressen Fallobst, Sperber, Steinkauz und Wiesel und noch andere Jäger fressen ...?

 

Ulrich Kamp

21.09.2016

 

Wespennest im alten Kaninchenbau

Am Rand eines Weges in einem Waldstück in Oer-Erkenschwick herrscht an einem alten Kaninchenbau reger Flugverkehr. Wespen fliegen in Scharen ein und aus. Gefahreinflößend waren sie nicht, obwohl ich dort häufig aus ca. 1 m Entfernung fotografiert habe. Das hat die Wespen nicht interessiert. Ich habe aber auch nicht (im eigenen Interesse) die Einflugschneise blockiert. So kam ich zu meinen Bildern und die Wespen konnten in aller Ruhe ihrem Tagesgeschäft nachgehen.

 

Ulrich Kamp

22.09.2016

 

Urlaubsgrüße aus Island

NABU-Freundin Christina Greshake grüßt den NABU Ostvest aus dem Island-Urlaub. Und hat extra für uns den Jungvogel fotografiert (wobei isländische Vögel zu bestimmen nicht unsere Spezialität ist).

Marita Eckart traf ...

... einen Storch in Ahsen, ...
... Nilgänse am Dortmund-Ems Kanal ...
... und Pferdchen in der Senne beim NABU-Kreisausflug.

Die nächsten Termine:

 

02.05.2017, 20 Uhr, Sitzung

06.06.2017, 20 Uhr, Sitzung

04.07.2017, 20 Uhr, Sitzung

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

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