Exkursionen

Spaziergang im Hochsommer an der Ahsener Allee auf Höhe der ehemaligen Gernebachteiche

Entweder man läuft etwas länger und beginnt den Spaziergang beim Parkplatz des Hotes Jammertal bzw. am Parkplatz Katenkreuz oder man startet in der Nähe des Wesel-Datteln-Kanals auf den Parkplätzen hinter dem großen Campingplatz - Anfahrt von Ahsen aus Richtung Flaesheim Ausfahrt links (Bushaltestelle) Ahsener Allee - über die Kanalbrücke, parken und los geht's.

Da wo früher einmal gespeist vom Gernebach große Fischteiche waren (auch bachaufwärts ein glasklarer Bach mit wunderschönen begrünten Bachbett), ist heute leider kaum noch Wasser. Wohl infolge des Bergbaus unter der Haard ist die Quelle, danach Bach und Teiche trocken gefallen. Statt Wasserfläche große Wiesen mit Bewohnern, denen diese Umstellung auch gefällt. So fand ich praktisch im Vorbeigehen den wohl häufigsten bunten Schmetterling in diesem Jahr in unserer Gegend, den C-Falter, hübsche grüne Heuschrecken und als weiteren Schmetterling das Ochsenauge.

Den "müden" Zufluss unter der Ahsener Allee lichtete ich auch ab, das Rinnsal kann natürlich den ehemaligen stattlichen Bach nicht ersetzen. Frösche quakten, zeigten sich aber nicht.

Hinter den Wiesen auf einer weiteren "Gelbfläche" (die Bezeichnung Grünfläche traf bei meinem Rundgang leider absolut nicht zu) hielt ein Landwirt eingezäunte Rinder, die zusätzlich mit einem großen Wassertank versorgt wurden.

Gegenüber im Wald befindet sich seit Jahren aber nun doch noch ein kleiner Teich, der vor allen Dingen Libellen (aber auch Stechmücken) anzieht. Offensichtlich ist für diesen Teich auch im Hochsommer ohne Regen der Wasserzufluss irgendwie gesichert. Der Teich ist idyllisch und wenig bekannt.

Zurück ging es übrigens zu Fuß in Richtung ehemalige Raketenabschussbasis in der Haard (Anhängsel seinerzeit der Radarstation auf dem Stimberg) und dann zum Katenkreuz. Zeit des Rundgangs mit Start auch am Katenkreuz drei Stunden.

Ulrich Kamp

12.07.2019

Tiere in den französischen Pyrenäen

Aleks Vasek ist seit Jahren begeisterte Urlauberin im Languedoc in Südfrankreich. Als begeisterte Fotografin muss man natürlich außer herrlichen Landschaften, Klöstern, Burgen und Kirchen auch deren tierische Bewohner bewundern und "aufnehmen".

Das diesjährige Ergebnis kann sich sehen lassen. Es sind prachtvolle Aufnahmen, die ihren Reiz auch darin haben, dass man einen Teil der Tiere mit ein bischen Glück auch in unserer Nachbarschaft bzw. in Süddeutschland sehen kann.

Den roten Milan (siehe Startseite) habe ich mir von Aleks entliehen, denn ich sah den roten Milan in der Haard bzw. an der Ahsener Str. ohne Kamera und in dem anderen Bereich war die Entfernung für ein gutes Foto zu weit. Also: Danke Aleks.

Aleks fotografierte einen wunderschönen Wiedehopf (Ruf klingt so wie huphuphup). Er ist selten geworden in Deutschland. Er besticht durch seine prächtige Punkerfrisur.

Verliebt habe ich mich sofort in das neugierige Murmeltier (gut, dass Aleks kein Steinadler war).

Dazu kommt der Rotrückenwürger (auch selten als Sommergast in Deutschland). Er gehört zu den Verwandten der auch bei uns bekannten Raubwürger und Neuntöter. Er fängt hauptsächlich Insekten und kann er wegen Überangebot etwas für den nächsten Tag zurücklegen, spießt er seine Beute auf Dornenhecken oder Stacheldraht. So arbeiten auch Raubwürger und Neuntöter.

Auch bei uns - allerdings nicht in großer Anzahl - sehen wir ab und zu den Wespenbussard (er lebt tatsächlich davon, dass er Wespen, Hummeln und deren Brut aus den Erdhöhlen auch aus ziemlicher Tiefe ausgräbt). Er ist gegen die Stiche der wütenden Insekten geschützt, z. B. im Augenbereich durch eine zusätzliche Befiederung. Fehlen Wespen und Hummeln, werden auch Insekten, Frösche und Jungvögel mitgenommen.

Das war nur eine kleine Auswahl der Bilder, die mir für den NABU freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden ("ich brauche natürlich auch noch etwas für schlechtere - bilderlose - Zeiten").

 

Ulrich Kamp

01.08.2019

 

 

 

Die nächsten Termine:

 

5. November, 19:30 Uhr, Sitzung

3. Dezember, 19:30 Uhr, Sitzung

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

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