Herzlich willkommen ...

... auf der Homepage des NABU Ostvest e. V.

Wir möchten Ihnen unsere Natur in Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop ein kleines Stückchen näherbringen. Dazu brauchen wir auch Sie - helfen Sie mit!

 

Kontakt: info@nabu-ostvest.de

 

 

Besuch bei Wolfgang Gerhardus

Dieses Mini-Rotkehlchen muss noch groß und stark werden ... (mehr gibt es hier)

 

Neue Eindrücke

Unter März - Juli 2021 finden sich jede Menge neue Eindrücke aus der Natur, die mehr als nur einen kurzen Blick wert sind. 

Blaumeisen

Diese Meisen-Models stellten sich Norbert Plogmann an der Pestalozzistraße in Datteln zur Verfügung. Vielen Dank! ;-)

 

Storch

Dieser Storch flog Norbert Plogmann am Klaukenhof in Datteln vor die Linse. 

 

Buntspechtfamilie

Diese Spechtfütterung hat Norbert Plogmann am Ginsterweg in Schwerin aufgenommen. 

 

Süüüüüüß ...

Fotografiert wurde diese niedliche Familie an der alten Fahrt in Datteln. Die Küken sind wohl am gleichen Tag geschlüpft. 

 

Überraschung direkt vor der Haustür

Dietmar Greim hatte ein schönes Erlebnis vor seiner Haustür an der Zechenstraße in Castrop-Rauxel, als er mit seinem Hund Gassi gehen wollte. Mit dem Handy könnte er diese Bilder von einem Falken einfangen, der gerade sein Frühstück erbeutet hat.

Besucher am Fenster

Direkt am Fenster vorm Arbeitszimmer erschien der Gast. Fotografiert wurde er neben der Kirche an der Hachhauserstraße. Der exponiert hockende Uhu saß wirklich direkt (vielleicht 3 m) vor Annett Plaputtas Arbeitszimmer. Der Uhu im Baum könnte derselbe gewesen sein. Sie haben ihn nämlich erst bemerkt, als der vordere wegflog. Sie glauben aber nicht, dass es derselbe ist, da zwischen dem Wegfliegen und dem Entdecken im Baum nur wenige Sekunden vergingen und beim Landen Bewegungen von Zweigen zu erwarten gewesen wäre. 

 

Fotografiert von Annett Plaputta 

Wunderschöne Winterimpressionen

Wolfgang Gerhardus hat uns ein paar wunderschöne Winterimpressionen zukommen lassen. Sie sind unter Februar 2021 zu finden. 


 

Zufallsbegegnung im Garten bei Wolfgang Gerhardus

Eigentlich vertrat er sich nur ein bisschen die Beine: Frische Luft, natürlich mit ein paar Zentimeter Schnee, Winter eben. Insofern war eben alles weiß. Erfreulicherweise hatte Wolfgang Gerhardus die Kamera mitgenommen. Natürlich nur auf Verdacht. Oft sitzt  ein Rotkehlchen dort irgendwo. Auf einmal ging (wohl) das Frühstück los. Tatsächlich auch das Rotkehlchen, mehr am Rand/ganz vorsichtig. Zu seiner (und unserer) Freude dann mehrere Blaumeisen. Und noch ein paar Kohlmeisen. Es dauerte etliche Minuten. Er schien die "Mannschaft" nicht zu stören, obwohl er weniger als 10 Meter am Rand des Gasthauses stand. Somit war es ein schöner Sonntagvormittag!

Große Ereignisse werfen dunkle Schatten auf die Lippeaue

Am 21.07.2020 erhielt der NABU 0stvest Besuch von der Landesvorsitzenden Dr. Heide Naderer, der Kreisvorsitzenden Ute Kühler, Vertretern des Naturschutzbeirats und der Landschaftsagentur+. Man diskutierte kontrovers über die Zukunft der jüngst renaturierten  Lippeaue bei Vogelsang in Datteln-Ahsen. Hintergrund ist der Plan der Stadt Datteln, sich mit einem weitreichenden Projekt  in diesem Gebiet an der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) der Metropole Ruhr zu beteiligen. Der Rat beschloss am 29.01.2020 die Bewerbung mit der von der Landschaftsagentur+ entwickelten Projektidee „2Stromland zwischen Lippe und Stever – die Wildnis vor der Haustür“.

 

Im Steckbrief für das Auswahlverfahren werden unter dem Ziel „Finalisierung der touristischen Erschließung“ für das ausgewiesene FFH-Gebiet folgende Pläne genannt:

  • neue Lippebrücke für Fußgänger und Radfahrer
  • Aussichtsplattformen
  • Wegenetz
  • Besucherzentrum 2Stromland
  • Übernachten in der Wildnis
  • Fahrzeugpool
  • 2Stromland-Mobil

Bereits am 30. Januar 2020 betonte Andreas Vergin, Sprecher des NABU Ostvest, dass die erst vor Kurzem für 14,5 Millionen Euro renaturierte Lippeaue nicht durch weitere Naherholungsprojekte belastet werden darf. Eine wissenschaftliche Arbeit aus dem Sommer 2019 macht überdeutlich, dass dieses Naturschutzgebiet bereits heute durch Tourismus und Naherholung überstrapaziert ist.

 

Auch im Gespräch am 21.07.2020 gerät das aktuell zu beobachtende missbräuchliche und rücksichtslose Verhalten von Besuchern des Naturschutzgebietes (vgl. auch Presseberichte vom 30.06. und 10.07.2020) in den Fokus.  Alle Teilnehmer sind sich einig, dass hier  dringender Handlungsbedarf besteht. Die Landschaftsagentur+ arbeite an Lösungen, von denen sich einige bereits in der Umsetzung befinden:

  • ausgewiesene Park- und Fahrverbote in der Nähe des FFH mit darauf folgenden Ordnungsmaßnahmen bei Missachtung
  • Beweidung mit Heckrindern, damit verbundene Umzäunungen
  • gezielte Wegsperrungen, geleiteter Zugang.

Jedoch erfolgen alle geplanten Maßnahmen mit Blick auf die Verträglichkeit mit den IGA-Plänen. Obwohl die Landschaftsagentur+ mit der „Finalisierung der touristischen Erschließung“ aus heutiger Sicht Planungssfehler einräumt, ist am IGA-Antrag nichts geändert oder zurückgenommen worden. Als einzige konkrete Änderung beschreibt Herr Himmelmann die Konstruktion der (zusätzlichen) Lippebrücke  nun als baubiologisches Konstrukt ohne Beton und Asphalt und betont ihre Notwendigkeit zur Verbindung der nördlichen mit der südlichen Lippeaue.

 

Zu den Plänen positionieren sich die Vertreter des Naturschutzbeirats und des NABU wie folgt:

  • Der Naturschutz hat Vorrang vor allen anderen Nutzen. FFH-Gebiete machen in Deutschland nur 10 % der Landschaft aus. Nach europäischem Recht hat die Bundesrepublik die Pflicht, sie in gutem Zustand zu erhalten. Wenn die Interessen zwischen „Natur erleben“ und „Natur schützen“ auseinanderfallen, hat hier die Natur immer Vorrang. Kompromisse gibt der Gesetzgeber in dieser Sache nicht her.
  • Ausgangspunkt für eine Weiterentwicklung des FFH muss ein Managementplan sein, nicht die Teilnahme an der IGA; damit würde das Konzept von hinten aufgebaut und immer den Konflikt zwischen Natur und Ausstellungscharakter der IGA beinhalten.
  • Aus Sicht der Naturschützer besteht keine Notwendigkeit für die geplante Brücke. Es wird dargelegt, dass das gesamte FFH mit Ausnahme von wenigen hundert Metern  auf Feld- und Landwirtschaftswegen verkehrssicher mit dem Fahrrad umfahren oder umwandert werden kann. Mit Blick auf die Niederlande entspricht es einem guten und erprobten Konzept, die Besucher außen um ein Naturschutzgebiet herumzuführen. Wenn man sich einig ist, dass man Besucherströme aus dem Gebiet fernhalten will, darf diese Brücke nicht gebaut werden. Die Besucher mit dem Bau dieser Brücke in das Gebiet zu führen, ist für Frau Dr. Naderer, Landesvorsitzende des NABU, ein No-Go. In dieser Angelegenheit  werde kein Konsens gefunden.
  • Andreas Vergin,  Sprecher des NABU Ostvest, weist darauf hin, dass der IGA-Antrag der Stadt Datteln dringend  modifiziert werden muss.

 

Trotz unterschiedlicher Standpunkte waren sich alle Gesprächsteilnehmer darüber einig, dass alles, was in einem FFH-Gebiet getan wird, den rechtlichen Vorgaben entsprechen muss. Das werden die Naturschützer und hoffentlich auch die Planer im Blick behalten. Weitere Gespräche werden folgen.

Es ist angerichtet

Ein Turmfalke beim Frühstücksbuffet im Dortmunder Norden. Wenn man schon mal so nett eingeladen wird. Guten Appetit!

 

Aufgenommen von Alexander Ladberg

Familie Specht zu Gast

Familie Specht zu Gast bei Dietmar Greim aus Castrop-Rauxel. Weitere Fotos und Videos unter JUNI 2020 ...

 

Der Rote Milan

Ein tolles Foto von Aleks Vasek eines roten Milans (Milvus milvus). Mehr auf dieser Homepage unter OSTVEST ...

 

 

 

Die nächsten Termine:

 

Aus aktuellem Anlass (Coronavirus) finden vorläufig keine Vorstandssitzungen in Form einer Versammlung statt. Wir bitten um Verständnis. Sobald Sitzungen wieder durchgeführt werden können, werden wir die Termine wieder auf dieser Homepage veröffentlichen.

 

 

 

 

Änderungen des Tagungsortes unter aktuellen Gesichtspunkten möglich. Bitte beachten Sie den Hinweis in der Presse!

 

 

 

Weitere Infos finden Sie unter Termine ...

Druckversion Druckversion | Sitemap
© NABU Ostvest